Band des Monats März
2007: Cultus Ferox
Interview mit dem heilige Stankt
Brandanarius (B) und Steffano di Pannoptico (S)
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Kurz vor ihrer Tournee
und ihrem Konzert Mitte März hier beim GFN-Hauptquartier um die Ecke in Dortmund ;-)
hatten die zwei etwas Zeit uns ein paar Fragen zu beantworten...
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GFN:
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Seid uns gegrüßt, ihr Herren der "Wilden
Lebensart"! Bitte stellt euch einmal kurz vor, was macht ihr jeweils
innerhalb der Band?
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S.:
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Ja, auch erstmal von uns ein HALLO, ihr von der
Gothic-Familie. Das wird ja nen Roman, da unsere Besetzung von Tour zu Tour,
oder von Sommer zu Sommer schlagartig wechseln kann. Deshalb wollen wir uns mal
auf den harten Kern der Formation beschränken.
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B.:
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Genau, und der besteht schon aus genug Spinnern. Da haben
wir erstmal den großen Herrn hier an meiner Seite. Der nennt sich
Steffano di Pannoptico und ist eigentlich Pantomimenspieler am staatlich
mehrmals ausgezeichneten und hoch gerühmten Theater in Zürich. Wenn
er Zeit hat, spielt er Dudelsack bei Cultus Ferox und quatscht auf der
Bühne den lieben langen Tag dummes Zeug.
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S.:
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So da kann ich ja gleich zurück ballern. Hier an
meiner Seite sitzt ´n dusseliger Heini, der nie aufhört rum zu
nerven. Er nennt sich Der Heilige Sankt Brandanarius und ich glaube er
schläft und schweigt nie. Wenn er mal aufhört ununterbrochen zu
reden, spielt er Dudelsack bei Cultus Ferox.
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B.:
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Ha Ha! Ist ja gut Langer! Reden wir lieber schlecht
über unsere Kollegen. Das macht Spaß und ist Seiten füllend.
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S.:
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Also durchzählen?
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B.:
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Ja, durchzählen!
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S.:
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Sieben sind auf einen Streich der harte Kern. Uns beide
abgezogen, bleiben fünf, die da wären: Donar von Avignon, Strahli der
Animator, Pan Peter, El Böslinger und Vincent
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B.:
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Donar von Avignon kennen viele Fans der mittelalterlichen
Musik noch von Corvus Corax. Er hat sich nicht groß verändert,
außer dass ich mit ihm ruhiger arbeiten kann, er nun auch wieder etwas
genießerischer mit seichten Drogen experimentiert und, dass er seit der
Gründung von Cultus Ferox ein Haufen Frauen zu versorgen hat.
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S.:
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Strahlie spielt bei uns allet an Trommeln, die so mehr
rumklappern. Also von einer Pauke bis zu einer Kokosnuss. Problem an der Sache
ist, dass er die Instrumente immer verliert und somit jeden Tag mit wat Neuem
angerückt. Ist auch genehmigt von uns aus, außer wenn die
Instrumente teuer war'n
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B.:
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oder wenn ne Mülltonne aus'm Friedrichshain auf
die Bühne rollt
! Pan haben wir vor zwei Jahren angefangen zu
rekrutieren. Er hat sich sehr gesträubt wegen schlechtem Gewissen. Alte
Band und so
Hatte ich ja auch Respekt davor, da ich die Musik von Varius
nicht schlecht finde und ich seine alten Kollegen als gute Musiker kannte.
Irgendwie ist es uns gelungen, ihn mit unseren dreckigen Spielkram hinter der
Bühne oder unter der Bühne zu überzeugen. Er spielt bei uns
jetzt hoffentlich lebenslang, einen Dudelsack mit einem Windrohr, dass die Form
eines Penis besitzt. (*g*)
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S.:
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So fehlen der Herr Böslinger und Vincent noch.
Letzterer ist sehr frisch in der Gruppe und den lassen wir mal erst die Fans
kennen lernen, die vor der Bühne stehen und sich fragen: "Wer issn
dit nu wieder!?" Zu Böslinger kann man einfach nur sagen, er war
einfach da, als ein Dudelsackspieler gefehlt hat und ist es immer noch.
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B.:
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Ja weil ich ihn, wenn er Mist bauen sollte, irgendwo
anbinde und ihm nichts zu essen gebe und so
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S.:
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Das würde der auch überleben. Da würdest du
kläglich verlieren, wegen Gutmütigkeit
So, es sind alle ein
wenig angekratzt. Mehr können wir für euere Leser momentan nicht tun,
dafür gibt es genügend zu sehen auf der neuen DVD, die im März
raus kommen wird.
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GFN:
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Ihr steht kurz vor Beginn eurer großen
Deutschlandtour (Termine siehe Szene News). Wie fühlt man sich da, was
geht euch so durch den Kopf?
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B.:
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Na ja, bis dahin haben wir noch viel zu erledigen. Wir
nehmen noch zwei neue Lieder mit, die bis jetzt nur von Piano (Buspapa) und
Martin (Lautmacher) als gut befunden wurden. Mal sehen wie unsere Fans darauf
reagieren. Bin ich `n bisschen aufgeregt.
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S.:
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Für mich ist soon Tourbeginn wie für Brandan,
trotz aller Uffregung, wie soone Art Befreiung. Weg von den Sorgen des Alltags,
weg von zu vollen Briefkästen, geregelte Mahlzeiten, ein rüttelndes
Bett und am Abend ´ne schöne Feier.
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GFN:
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Was erwartet den geneigten Zuschauer auf eurer Tour? Habt
ihr wieder eure Tänzerinnen mit dabei oder irgendeine andere
"Überraschung"?
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S.:
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Erstmal erwarten wir von den Zuschauern, dass sie sich
ordentlich anziehen, also aufreizend und so, dazu noch `n Haufen gute Laune
mitbringen und dann lassen wir uns davon inspirieren. Brandan schicke ich dann
mehrmals in die Umkleidekabine, bis er endlich passende Klamotten gefunden hat.
Pan braucht nichts zum Anziehen. Donar wird sein wundersames Gesicht ablegen
und ihm wird man bestimmt ein Lächeln abringen usw.
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B.:
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Und der neue Vincent wird in die Meute geschmissen, damit
er das Gefühl bekommt, getauft zu werden
Jungfernfahrt bei Cultus
und so. Wird schon lustig.
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GFN:
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Ihr seid sehr viel auf Mittelaltermärkten zu sehen,
vor allem bei den Mittelalterlich Spectaculum.
Habt ihr zu dieser Veranstaltungsreihe ein besonderes Verhältnis? Steht
ihr gerne auf Märkten auf der Bühne oder gefällt euch
"freies" Touren besser?
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B.:
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Beides ist für uns jut. Olle Gisi, der Veranstalter
vom Spectaculum, sorgt dafür, dass wir ein breit gefächertes Publikum
für unsere Musik haben. Das ist einmalig, was da so los ist. Mutti, Vati,
Oma, Opa, hübsche Mädels, stattliche Recken. Allet treibt sich da
herum. Also macht es immer Spaß, dort zu spielen.
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S.:
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Im Sommer spielen wir sowieso lieber draußen. Also
liegt es nahe, die Mittelaltermärkte zu bespielen oder in der Welt
rumzureisen. Letztes Jahr haben wir länger in Spanien gespielt und das
Jahr davor in Schweden. Beides war gut für die Gruppe und ihre darauf
folgende Winterlaune für die Clubs.
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GFN:
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Einige von euch sind ja schon recht "lange" in
der Spielmannsszene dabei, waren früher ja z.B. Teil von Corvus Corax.
Mit denen wir auch schon mal geplaudert haben, auch über die frühere
DDR-Szene. Was hat sich eurer Meinung nach im Laufe der Zeit geändert in
der Szene? Zum Guten wie zum Schlechten !?
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B.:
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Zum Juten hat sich geändert, dass es in den letzen 10
Jahren überhaupt zu einer Szene gekommen ist. Und das haben wir meiner
Meinung nicht den Akademikern der mittelalterlichen Musik zu verdanken, sondern
den früher noch selten vorkommenden, doch etwas rüden,
Spielmännern. Wir benahmen uns so gut wir konnten absichtlich überall
daneben, aber ohne die Musik zu vergessen. Die hohe Kunst des Vaganten bestand
und besteht für uns Spielleut niederen Standes darin, betrunken spielen zu
können, ohne dass es groß auffällt. Voll daneben zu spielen,
während Andere ihre Instrumente haargenau stimmten. Und zusätzlich
war in unserem Masterplan enthalten, allen ordentlichen Musikern, mit Harfe und
so, die Frau zu stehlen. Das hat auch bis heute funktioniert. Nun zum
Schlechtem: Das alles geht nicht mehr so gut, da es keine Spielleute bis auf
Ausnahmen mehr gibt, nur noch Geschäftsleute. Das ist traurig aber wahr.
Allet denkt nur noch an Geld und Ruhm. Das Eigentliche, die Freiheit, kann sich
selten eine Musikgruppe bewahren.
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S.:
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Richtig! Und zur DDR gehen wir jetzt nicht mehr ein
Brandan, sonst wird das hier kein Interview sondern eine Lesung!
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B.:
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Gut. Eins noch als Aufruf an alle Spielleut der
älteren Generation: Sorgt dafür, dass unser Grundgedanke des
Spielmannslebens weiter getragen wird!
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GFN:
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Eure aktuelle CD "Unbeugsam" ist ja erst ein knappes Jahr
alt, aber gibt es schon weitere musikalische Pläne für weitere
Veröffentlichungen? Oder steht jetzt erst mal Touren/die mittelalterliche
Sommersaison im Vordergrund?
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S.:
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Wir waren jetzt erstmal ne Weile mit unserer DVD beschäftigt,
dadurch hatten wir wenig Zeit für Neues. Es brodelt aber im Probenraum.
Pan schleppt ab und zu was Geiles an und Bösi ist auch nicht zu bremsen,
der immer sagt: "
so nu spiel`n wir det aber!" "Geht noch
nicht" kommt denn. " Erstmal noch Tour und zwei
Rockstückchen!" "Ach so
also warten auf
Frühjahr
" "Ja"
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B.:
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Mal sehen was läuft. Ich kann nur sagen, es sind alle
fleißig, doch meist fehlt die Zeit.
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S.:
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Die nehmen wir uns fürs nächste Studioalbum im Winter diesen
Jahres.
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GFN:
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Was macht ihr eigentlich so abseits vom "Mittelalterrummel"?
Lebt ihr eigentlich wie man sich typische Spielmannsleut gerne vorstellt? Oder
hängt ihr zuhause doch gaanz normal im Jogger vor dem Fernseher (hehe)?
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B.:
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Von wegen he he! Ist manchmal keine Zeit für`n Fußballspiel
im Fernsehen. Nur wenn man krank ist, läuft soon alltägliches Zeug.
Jeder von uns hat da aber ne eigene Welt. Ich zum Bsp. freue mich oft auf die
Paprikaschote oder den berühmten Salat von Frau Roy. Und danach zieht's
mich dann auch nicht mehr um die Häuser. Strahlie ist da ganz anders. Der
hat's drauf nach drei durchgemachten Nächten noch halbwegs gut auszusehen
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S.:
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Pan ist genau soon Vertreter. Da bin ich manchmal neidisch, wo die
Kollegen die Energie herbekommen, für alles das, was nicht Musik betrifft.
Feiern, kümmern um Bräute, schmutzige Filmchen drehen, Extremsport
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B.:
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Apropos Sport. Ganz Cultus Ferox ist oft in der Freizeit unterwegs und
kraxelt auf einem Berg herum, taucht irgendwo nach Muscheln oder läuft
durch den Wald. Das ist ein guter Ausgleich zum doch etwas ungesunden Leben auf
und neben der Bühne
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GFN:
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Wir sind ja in erster Linie eine Familiencommunity
für Gothic und Mittelalter interessierte/lebende Eltern. Gerade bei
Spielmannsleuten trifft man dann ja oft Väter an ;-) Wie sieht's das bei
euch aus, habt ihr schon Ableger gebildet ;-)?
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B.:
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Na klar. Einige von uns haben so früh damit
angefangen, dass sie aufs Opasein noch gar nicht vorbereitet sind.
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S.:
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Schließlich müssen wir ja auch Vorbild
sein
Also die Zeugungskraft der Gruppe Cultus Ferox ist sehr gut.
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GFN:
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Wie kommen eure Kids mit dem wilden Leben des Papas klar?
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S.:
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Die wachsen da ja so rein. Töchterchen musste schon oft auf die
Bühne. Und sie machte nie `ne schlechte Figur dabei. Ganz im Gegenteil.
Hat gut getanzt und sich gleich mal ein paar Fans erobert. Bei Brandans Kindern
ist das ähnlich. Die mussten alle irgendein Instrument lernen und standen
auch schon wie Lucia mit vollen Windeln auf der Bühne.
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B.:
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Ja, aber was später trotzdem fehlt ist die Zeit. Da ja dann die
Schule kommt und man am Wochenende spielen muss, bleibt zu wenig. Weiß
nicht, wie ich das momentan ändern kann, und hoffe, wenn das wilde Leben
dann vorbei ist, mich mehr kümmern zu können. Trotzdem sind sie aber
gut gelaunt und manchmal auch ein wenig stolz darauf, andere Eltern zu haben,
als normale Durchschnittsfamilien sonst so.
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S.:
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Dass das wilde Leben mal endet, glaubst auch nur du Brandan.
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GFN:
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Zu guter letzt nun etwas Platz für eure eigene abschließende
Bemerkung, wollt ihr unseren Familien bzw. allgemein unseren Lesern noch was
mit auf den Lebensweg geben?
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S.:
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Na klar! Immer schön locker bleiben, auch wenn's mal nicht so
läuft, auch familiär meine ich damit. Es gibt immer einen neuen Weg.
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B.:
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Dem ist nichts hinzu zufügen. Wir sehen uns auf unseren Feiern der
kommenden RUMTOUR III.
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GFN:
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Vielen Dank für das Interview. Wir sehen uns dann am 14.03. im Piano in
Dortmund!
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Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Cultus Ferox
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Cultus Ferox im Web:
http://www.cultusferox.com
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