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LOST AREA

Interview mit Jan Moser und Jan Bertram

Beim Crüxshadows -Konzert in Halle/Saale hatte ich die Gelegenheit Lost Area für ein kleines Interview kurz nach ihrem Auftritt zu treffen. Hier gaben sie ihr Debüt im Raum Halle/Leipzig und man kann schon heute auf künftige Projekte gespannt sein. Musikalisch kann man sie im elektronischen melodischen Bereich einordnen, kombiniert mit den hervorragenden Stimmen von Jan Moser und Daniela Dietz. Sowohl treibende und balladeske Stücke finden sich im Repertoire von Lost Area.

GFN:

Hallo Jan und Jan, erst einmal recht herzlichen Dank, dass Ihr so kurz nach Eurem Auftritt euch die Zeit nehmt und uns kurz für ein kleines Interview für GFN zur Verfügung steht. Stellt euch bitte erst einmal vor, wer gehört zur Band und wer macht was?

L.A.:

Jan Moser (Programming, Composing, Vocals and Words), Jan Bertram (Programming, Composing), Ingo Ertl (Programming, Composing) und Daniela Dietz (Vocals and Words).

GFN:

Seit wann gibt es euch in dieser Formation?

L.A.:

Jan und Jan trafen sich Anfang 2003 um das Projekt Lost Area ins Leben zu rufen. Seit Mai 2004 ist Ingo ein weiteres Mitglied der Band. Daniela stieß im August 2004 dazu und bereichert seitdem Lost Area.

GFN:

Was habt Ihr musikalisch vor Lost Area gemacht?

L.A.:

Jan M. hat seine musikalische Karriere mit klassischem Gesangsunterricht begonnen, welchem mehrere Projekte im Bereich Klassik, Jazz und Musical folgten. Nach längeren "Wanderjahren" folgte die Wende über Powermetal zur elektronischen Musik, wo er als Stagesupport mit NamNamBulu unterwegs war und erste Gehversuche in der Welt der elektronischen Musik wagen konnte.
Jan B. sammelte die ersten Erfahrungen mit Musik Anfang der 90er Jahre als DJ, wo er heute noch regelmäßig an den Plattentellern zu finden ist. Bei einer kleinen Studiosession 2002 bei einem namhaften Musiker, kam Jan selbst auf den Geschmack, eigene Musik zu machen. Ingo machte erste musikalische Gehversuche 1989 mit einem Amiga 500. 1994 wurde dieser durch einen (den ersten) MS-DOS-Rechner ersetzt.
Im gleichen Jahr kam ein Yamaha PSR 1700 Keyboard dazu. Erste Trockenübungen mit der Verbindung PC und MIDI endeten auf Grund von Systemabbrüchen eher ernüchternd. Es folgte eine Pause von 97 bis Anfang 2004, als Jan B. ihm zum "Entstauben" des PSR 1700 ermutigte. Daniela hat eine klassische Gesangsausbildung und spielt zudem noch Klavier und Flöte.
Musikalisch war sie von 98-04 bei "Tales of Sorrow" (Dark Metal)- keys& amp, female vocals, von 99-02 bei "Illuminate" - vocals und 03 bei "Irrlicht" - vocals.

GFN:

Schreibt Ihr Musik und Texte selber?

L.A.:

Ja alles wird von uns selber gemacht, wobei Daniela und Jan M. für die Texte sorgen.

GFN:

Wer sind eure Vorbilder?

Jan B.:

Jan M.:

Bei mir ist es unter anderem der "Graf" von Unheilig.

Ron Harris von VNV-Nation.

GFN:

Ihr habt euch am Anfang als Deutsch- Schweizerische Band vorgestellt? Wie macht Ihr das mit den Proben?

L.A.:

Wir treffen uns bei Jan Bertram. Er hat ein Studio im Keller, Jan Moser wohnt in der Schweiz, aber unmittelbar in der Nähe der Grenze.

GFN:

Was habt Ihr in nächster Zeit geplant?

L.A.:

Nach unseren Auftritten in Burgdorf (Ch), Winterthur (Ch), Lahr(D) und Halle/S. (D) gehen wir erst einmal ins Studio. Es sind einige Remixe bekannter Bands geplant und wir arbeiten an unserem Album, das voraussichtlich 2006 erscheinen wird.

GFN:

Wir sind ja eine Community, wo sich gleichgesinnte Eltern mit ihren Kids treffen. Wir sind auch über die Grenzen hinaus bekannt und haben u.a. auch Mitglieder in der Schweiz, in den Niederlanden und auch in Amerika. Wie sieht es bei euch mit Nachwuchs aus? Hat schon einer Kinder oder sind schon welche "geplant"?

L.A.:

Nein derzeit sind wir alle Kinderlos. Beruflich haben wir leider keine Zeit dazu.

GFN:

Dank für das Interview. Wir wünschen euch viel Erfolg für Eure künftigen Projekte.

L.A.:

Wir haben zu danken.

Lost Area war mir bis zu diesem Abend noch unbekannt, aber nach dem Konzert muss ich sagen, das sie auf dem besten Weg sind. Angetan von der stimmlichen "Gewalt" von Daniela und Jan war es von dem ersten bis zum letzten Takt ein musikalischer Hochgenuss.
Sie spielten Musik von der im Januar 2005 erschienenen Demo -CD "Gabriel", sowie bisher noch unveröffentlichtes Soundmaterial. Besonders angetan war ich von "Deconstruction".

Man darf auf kommende Projekte wirklich gespannt sein. Hier möchte ich mich noch einmal bei allen bedanken, dass sie uns sofort nach ihrem Auftritt das Interview gegeben haben.

(Bild & Text: WahreTeufelina)

Mehr zu Lost Area im Web: http://www.lostarea.de

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